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arbeit

Bei uns auf Arbeit gehts mal ab. Da wird grad eine neue Statin gebildet, wodurch das Team unseres Sozialdienstes auseinandergerissen wird. Das ist so ein Mist. Wir haben in den letzten Jahren so viel aufgebaut und nur weil plötzlich eine ihr Diplom gemacht hat, darf sie alles mit einem Mal kaputt machen. Das ist doch mal scheiße. Durch diesen neuen Bereich ermöglichen sich natürlich neue Chancen, denn er ist ja für dementiell-erkrankte Bewohner und dort soll mehr auf sie eingegangen werden, doch es herrscht bei uns im Heim eh eine miese Stimmung unter den Mitarbeitern und da viele aus ihrem Team gerissen werden, wird es noch schlimmer. Jetzt fängt es ja schon an. Schließlich schimpfen jetzt schon die einen auf die anderen, weil sie sich abgeschoben fühlen, da der Chef nur noch auf diese neue Gruppe schaut und dort alles Geld und alle Zeit reinsteckt. Doch einen Sinn hat das ganze leider nicht, denn es fehlt die eigentliche Akzeptanz durch die Mitarbeiter und die Bewohner, sowie deren Angehörige. Zudem fehlt es an der geeigneten Bildung. Schließlich ist die Arbeit mit Demenz-kranken sehr nervenaufreibend und erfordert eine Menge Einfühlungsvermögen. Ich würde alles für diese Leute tun, denn sie haben schon viel in ihrem Leben durchgemacht und benötigen diesen letzten Respekt. Mir gibt das Befriedigung, doch wer nicht voll dahinter steht, kann auch diesen Menschen nicht geben was sie benötigen. Tja ich kann leider nix machen, so gern ich auch würde, doch bei mir würde das alles anders laufen. Aber irgendwann werd ich auch mal mein eigener Chef sein.

11.11.06 18:03

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